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Katzen & Hitze – So schützt du deine Mietze vor einem Katzen-Sonnenbrand

Beitragsbild: Katzen & Hitze – So schützt du deine Mietze vor einem Katzen-Sonnenbrand
Bildnachweis: © Andriyko Podilnyk / Unsplash

❓Können Katzen Sonnenbrand bekommen?

Auch wenn Katzen die Sonnenstrahlen brauchen um Vitamin D zu tanken heißt das nicht, dass die Fellnasen über Stunden der Sonne ohne Weiteres ausgesetzt werden können. Auch Katzen können einen Sonnenbrand oder  Hitzschlag erleiden! Leider können Katzen eben nicht reden, weshalb es umso wichtiger ist, dass du die Symptome eines Katzen-Sonnenbrands erkennst und weißt, was zu tun ist.

Wie entsteht ein Katzen-Sonnenbrand?

Generell können alle Katzen einen Sonnenbrand bekommen, wenn sie zu lange in der Sonne waren. Besonders gefährdet sind jedoch Katzen mit einem

  • weißen Gesicht,
  • weißen Ohren,
  • viel hellem Fell oder
  • frischer Schur.

Dabei verbrennen vor allem die Ohren und Nase sehr schnell – nicht nur in extrem sonnigen Regionen. Es reicht schon, wenn ultraviolettes Licht in einem Wellenlängenbereich von um die 300 nm auf die pigmentierten und wenig behaarten Hautstellen trifft, um Strahlenschäden bei deiner Katze auszulösen.

Ähnlich wie bei uns Menschen wirst du einen Sonnenbrand an geröteter Haut erkennen, die bei fortwährender Sonneneinwirkung im schlimmsten Fall Krusten und Blasen bilden kann. Leider geht damit ein starker Juckreiz einher, wodurch sich viele Fellnasen an den betroffenen Stellen kratzen. Dadurch wiederum gelangen Schmutz und Keime in die offenen Wunden, wodurch es im schlimmsten Fall zu schweren bakteriellen Entzündungen kommt.

Oft unterschätzt: Katzen können Hautkrebs bekommen!

🔍Wie erkennt man einen Sonnenbrand bei Katzen?

Wie bereits erwähnt ist das schnellste Anzeichen eine Rötung der Haut. Weitere Symptome eines Katzen-Sonnenbrands sind:

  • schorfige Stellen,
  • das Abschälen der Haut oder
  • eingerollte Ohrränder.

Wie kann man einen Katzen-Sonnenbrand vermeiden?

Auch wenn du jetzt schmunzeln magst: Wie bei uns Menschen auch – mit spezieller, wasserfester Sonnencreme für Katzen. Der Grund hierfür ist denkbar einfach, denn ein Katzen-Sonnenbrand entsteht durch UV-Strahlung, welche das Zellgewebe der Hautschichten schädigt.

Alternativ kannst du auch Lippenpflegestifte mit einem Sonnenschutzfaktor nutzen – der Auftrag gestaltet sich allerdings meistens nur schwieriger, als der einer Sonnencreme. Auch der Geruch bzw. Geschmack könnte deinen Stubentiger verschrecken.

Wichtig: Das Beste ist jedoch (sofern möglich): Lass deine Katze gar nicht erst zu lange in die Sonne.


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Achtung: Vor allem bei Fellnasen mit einem hellen Fell ist ein Sonnenschutz immens wichtig. Besonders gefährdet sind weiße Katzen – sie benötigen deutlich mehr Schutz vor einem Sonnenbrand als Mietzen mit einem dunkleren Fell.

Katze mit Sonnenbrand: Wie kann man einen Katzen-Sonnenbrand behandeln?

Solltest du die oben aufgeführten Symptome bei deiner Katze feststellen, empfehle ich dir den Besuch beim Tierarzt. Vor allem bei offenen und nässenden Entzündungen schadet es oftmals, selbst an der Wunde herumzudoktern. Sollte sich die Haut nur leicht abschälen, kannst du eine Fettcreme nutzen, um die Haut deiner Katze mit Feuchtigkeit zu versorgen.



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